
28 Jahre versteckt: Leiche in walisischem Garten entdeckt
Grausiger Fund in Beddau führt zu jahrzehntealtem Vermisstenfall
Quick Facts
Im November 2015 entdeckte eine Frau namens Michelle in einem Garten in Beddau, einer ehemaligen Bergbaustadt in den Welsh Valleys in Südwales, menschliche Überreste, die dort seit 28 Jahren verborgen lagen. Der makabre Fund sollte die Ermittler vor erhebliche Herausforderungen stellen – und wirft bis heute Fragen auf.
Ein grausiger Fund im Garten
Was Michelle zunächst für ein medizinisches Dekorskelett hielt, entpuppte sich als echter menschlicher Leichnam. Die Überreste waren in nicht weniger als 41 Schichten aus Plastik, Alufolie und Karton eingewickelt – eine bizarre Verpackung, die den Körper über beinahe drei Jahrzehnte konserviert hatte.
Bei der späteren Untersuchung stellte sich heraus: Das Opfer trug einen grauen Pyjama und war seit 1997 an diesem Ort versteckt gewesen. Solche Fälle von Leichenfund nach Jahrzehnten stellen die Rechtsmedizin regelmäßig vor besondere Schwierigkeiten.
Die Identifizierung von John Sabine
Die Identifikation der Überreste gestaltete sich äußerst kompliziert. Es gab weder verwertbare DNA-Proben noch Fingerabdrücke oder Zahnunterlagen, die eine schnelle Klärung ermöglicht hätten. Diese Hindernisse machten die polizeiliche Untersuchung besonders komplex.
Schließlich gelang es den Ermittlern dennoch, den Toten als John Sabine zu identifizieren. Sein Verschwinden datierte zurück auf das Jahr 1997 – genau zu dem Zeitpunkt, als ein Mann namens Lee Banfield nach Beddau gezogen war.
Der mysteriöse Lee Banfield
Kurz nach Banfields Ankunft in der Gegend verschwand John Sabine spurlos. Die zeitliche Koinzidenz war auffällig, doch direkte Beweise blieben schwer zu finden.


