
Kampf um Pusher Street — Neue HBO Max Doku über Christiania
Dokumentarserie beleuchtet 50 Jahre Drogenkrieg in Kopenhagen
Quick Facts
Neue True Crime-Serie über legendären Drogen-Hotspot
Ab dem 10. Oktober 2025 zeigt HBO Max die sechsteilige Dokumentarserie 'Kampen om Pusher Street' (Der Kampf um die Pusher Street) unter der Regie von Søren Rasmussen. Die Serie zeichnet die Geschichte der berüchtigten Pusher Street auf Christiania in Kopenhagen nach — einem jahrzehntelangen Organisierte Kriminalität zwischen Polizei, Drogendealern, Rockerbanden und Anwohnern.
Seit der Entstehung der Pusher Street im Jahr 1980 war die Straße auf dem alternativen Freistaat Christiania als offener Drogenumschlagplatz bekannt. Über vier Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Areal zum Schauplatz brutaler Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen und zum Brennpunkt intensiver polizeilicher Maßnahmen.
Gewalteskalation führte zur endgültigen Schließung
Ein brutaler Überfall im Jahr 2023 markierte den entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Pusher Street. Die Tat führte dazu, dass die berüchtigte Straße im April 2024 permanent geschlossen wurde — das Ende eines fast ein halbes Jahrhundert andauernden Konflikts.
Die Dokumentation beleuchtet die entscheidenden Ereignisse, die zu dieser Schließung führten. Dabei spielen drei Schießereien eine zentrale Rolle, die das Narrativ der Serie prägen und die Eskalation der Gewalt verdeutlichen.
Erstmals sprechen Insider öffentlich
Ein besonderer Aspekt der Serie ist die Tatsache, dass viele ehemalige Drogendealer und Christiania-Bewohner erstmals öffentlich über ihre Erfahrungen berichten. Die Dokumentation enthält Interviews mit Dealern, Polizeibeamten und Anwohnern, die unterschiedliche Perspektiven auf den jahrzehntelangen Konflikt bieten.


