
Neue Podcast-Serie deckt erschütternden Fall auf
Im Februar 2026 veröffentlicht ABC News die sechsteilige True-Crime-Podcast-Serie 'The Hand in the Window', die den Fall des Serienmörder Shawn Grate dokumentiert. Moderiert wird die Serie von ABC-News-Korrespondent John Quiñones.
Die Podcast-Serie erzählt die Geschichte einer Entführung im Jahr 2016 in Ashland, Ohio, die sich als Wendepunkt in der Aufklärung einer der schwersten Mordserien des Bundesstaates entpuppte.
Notruf führt zur Rettung und Festnahme
Eine namentlich nicht genannte Frau, in den Akten als 'Jane Doe' bezeichnet, gelang es 2016, aus der Gefangenschaft heraus einen Notruf bei der 911-Notrufzentrale abzusetzen. Dieser Anruf führte zu ihrer Rettung und zur Festnahme von Shawn Grate.
Grate hatte sein Opfer gefesselt und über zwei Nächte hinweg in einem leerstehenden Haus in Ashland festgehalten, in dem er selbst lebte. Dort beging er wiederholt Sexualverbrechen an der Frau.
Grausige Entdeckung bei der Hausdurchsuchung
Bei der anschließenden Durchsuchung des Hauses durch die Polizei wurden die Leichen zweier Frauen gefunden: Stacey Stanley und Elizabeth Griffith. Was zunächst als Entführungsfall begann, entwickelte sich schnell zu einer komplexen Mordermittlung.
Die beiden toten Frauen waren offenbar bereits vor der Entführung von Jane Doe von Grate getötet worden. Die Tatortspuren deuteten auf ein systematisches Vorgehen hin.
33 Stunden Verhör bringen Durchbruch
Detective Kim Mager, eine erfahrene Spezialistin für Sexualverbrechen, führte ein 33-stündiges Verhör mit Shawn Grate durch. Diese intensive Befragung erwies sich als entscheidend für die Aufklärung des Falls.
Während des Marathon-Verhörs legte Grate ein umfassendes Geständnis ab, das das wahre Ausmaß seiner Verbrechen offenbarte. Die Ermittlerin konnte durch gezielte Verhörtechniken ein Vertrauensverhältnis aufbauen, das Grate dazu brachte, Details zu weiteren Taten preiszugeben.
Von zwei zu fünf Morden
Grate wurde ursprünglich wegen zweier Fälle von Mord verurteilt und zur Todesstrafe verurteilt. Später bekannte er sich in drei weiteren Mordfällen schuldig, wodurch sich die Gesamtzahl seiner Opfer auf mindestens fünf erhöhte.


