
20/20: Lost in the Night — Der Fall Jessica Currin
ABC-Dokumentation beleuchtet ungeklärten Mord an 18-Jähriger in Kentucky
Quick Facts
Ein Jahrzehnte alter Mordfall wird neu aufgerollt
Der US-amerikanische Sender ABC widmet sich in seiner renommierten Dokumentarreihe 20/20 einem der komplexesten Cold Cases aus Kentucky: dem Mord an Jessica Currin. Die Episode 'Lost in the Night — Who Murdered Jessica Currin?' beleuchtet einen Fall, der über zwei Jahrzehnte die Ermittler beschäftigt hat.
Im Jahr 2000 wurde die 18-jährige Jessica Currin, Tochter des Feuerwehrmanns Joe Currin und selbst junge Mutter, tot hinter einer Schule in Mayfield, Kentucky, aufgefunden. Ihr Leichnam war verbrannt worden. Die Rechtsmedizin stellte fest, dass sie mit einem Gürtel erdrosselt worden war.
Fast sieben Jahre ohne Durchbruch
Der Mordfall blieb zunächst ungelöst. Erst 2008 – fast sieben Jahre nach der Tat – kam es zu einem Durchbruch: Quincy Omar Cross wurde wegen des Mordes verurteilt. Die Verurteilung basierte maßgeblich auf den Aussagen von vier Zeugen: Jeremy Adams, Carlos Saxton, Victoria Caldwell und Vinisha Stubblefield.
Für die Familie schien der Fall damit abgeschlossen. Doch die Geschichte nahm eine unerwartete Wendung.
Zurückgezogene Aussagen führen zur Wiederaufnahme
In den Jahren nach der Verurteilung zogen zwei zentrale Zeugen, deren Aussagen für die Verurteilung entscheidend gewesen waren, ihre ursprünglichen Angaben zurück. Diese dramatische Entwicklung führte dazu, dass der Fall wiederaufgenommen wurde.
Die Ermittlungen wurden an eine dritte Behörde übergeben, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und den Fall unvoreingenommen zu prüfen.


