
Dokumentarserie deckt Missbrauch auf Bunny Ranch auf
Ehemalige Mitarbeiterinnen berichten über systematische Übergriffe
Quick Facts
Neue Dokumentarserie enthüllt dunkle Seite des berühmten Bordells
Am 12. Juni 2025 strahlte der US-Sender A&E die sechsteilige Dokumentarserie 'Secrets of the Bunny Ranch' aus, die schwere Vorwürfe gegen die Moonlite Bunny Ranch in Mound House, Nevada, erhebt. Mehr als zwei Dutzend ehemalige Mitarbeiterinnen berichten darin von sexuellen Übergriffen, Vergewaltigungen und einer toxischen Arbeitskultur in dem legalen Bordellbetrieb.
Dennis Hofs Bordell-Imperium unter der Lupe
Die Moonlite Bunny Ranch wurde vom verstorbenen Dennis Hof betrieben, der durch die HBO-Reality-Serie 'Cathouse' (2005-2014) internationale Bekanntheit erlangte. Hof inszenierte sich als Bordell-Magnat und Verfechter der Entkriminalisierung von Prostitution. Er kandidierte sogar für die Nevada State Legislature.
Doch hinter der glamourösen Fassade soll sich nach Angaben der Dokumentation ein System aus Einschüchterung, Demütigung und Gewalt verborgen haben.
Vorwürfe von über 20 ehemaligen Mitarbeiterinnen
In der A&E-Serie schildern die Frauen, wie sie sich in ihren Arbeitsverhältnissen gefangen fühlten. Die Dokumentation erhebt den Anspruch, mehrere Fälle von Vergewaltigungen, Übergriffen und Missbrauch im Zusammenhang mit Menschenhandel zu dokumentieren.
Besonders brisant: Die Serie untersucht auch Vorwürfe, wonach andere Mitarbeiter des Bordells von den Übergriffen gewusst haben sollen, ohne einzuschreiten oder die Behörden zu informieren.


