Kendte medlemmerAndreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin
OfreOver 30 dræbte, hundredvis sårede
Gründung und Ideologie\n\nDie Rote Armee Fraktion wurde 1970 von Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Horst Mahler als Reaktion auf das gegründet, was sie als Fortführung faschistischer Strukturen im Nachkriegsdeutschland empfanden. Die Gruppe, die in den Medien häufig als Baader-Meinhof-Gruppe bezeichnet wurde, verstand sich als linksextreme Stadtguerilla-Organisation im Kampf gegen Kapitalismus, Imperialismus und die vermeintliche amerikanische Besatzung.\n\nDas ideologische Fundament der RAF basierte auf einer Mischung aus Marxismus-Leninismus, Maoismus und revolutionären Theorien, inspiriert von Befreiungsbewegungen in Dritte-Welt-Ländern. Die Gruppe betrachtete gewaltsamen Aufstand als einzigen Weg zur Systemveränderung und sah sich selbst als Avantgarde, die die deutsche Arbeiterklasse zur [INTERN LINK: Revolution] wecken sollte.\n\n## Die erste Generation\n\nDie erste Generation der RAF unter Führung von Baader und Meinhof verübte eine Reihe von Banküberfällen zur Finanzierung ihrer Aktivitäten. Im Mai 1972 führte die Gruppe innerhalb weniger Tage eine Kampagne mit fünf Bombenanschlägen durch, die sich gegen amerikanische Militäreinrichtungen, Polizeistationen und das Hauptquartier des Axel-Springer-Verlags richteten. Der Anschlag auf das Springer-Hochhaus in Hamburg verletzte 17 Personen, während bei Bombenanschlägen auf US-Basen vier Soldaten starben.\n\nIm Juni 1972 wurde der Großteil der ersten Generation verhaftet, darunter Baader, Meinhof und Ensslin. Während ihrer Haft wurden sie unter Isolationsbedingungen gehalten, was internationale Kritik und Diskussionen über Menschenrechte der Häftlinge auslöste. Ulrike Meinhof wurde 1976 erhängt in ihrer Zelle aufgefunden – offiziell Selbstmord. Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe starben im Oktober 1977 unter mysteriösen Umständen im Stammheimer Gefängnis, bekannt als „Todesnacht von Stammheim
Kendte medlemmerAndreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin
OfreOver 30 dræbte, hundredvis sårede
Gründung und Ideologie\n\nDie Rote Armee Fraktion wurde 1970 von Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Horst Mahler als Reaktion auf das gegründet, was sie als Fortführung faschistischer Strukturen im Nachkriegsdeutschland empfanden. Die Gruppe, die in den Medien häufig als Baader-Meinhof-Gruppe bezeichnet wurde, verstand sich als linksextreme Stadtguerilla-Organisation im Kampf gegen Kapitalismus, Imperialismus und die vermeintliche amerikanische Besatzung.\n\nDas ideologische Fundament der RAF basierte auf einer Mischung aus Marxismus-Leninismus, Maoismus und revolutionären Theorien, inspiriert von Befreiungsbewegungen in Dritte-Welt-Ländern. Die Gruppe betrachtete gewaltsamen Aufstand als einzigen Weg zur Systemveränderung und sah sich selbst als Avantgarde, die die deutsche Arbeiterklasse zur [INTERN LINK: Revolution] wecken sollte.\n\n## Die erste Generation\n\nDie erste Generation der RAF unter Führung von Baader und Meinhof verübte eine Reihe von Banküberfällen zur Finanzierung ihrer Aktivitäten. Im Mai 1972 führte die Gruppe innerhalb weniger Tage eine Kampagne mit fünf Bombenanschlägen durch, die sich gegen amerikanische Militäreinrichtungen, Polizeistationen und das Hauptquartier des Axel-Springer-Verlags richteten. Der Anschlag auf das Springer-Hochhaus in Hamburg verletzte 17 Personen, während bei Bombenanschlägen auf US-Basen vier Soldaten starben.\n\nIm Juni 1972 wurde der Großteil der ersten Generation verhaftet, darunter Baader, Meinhof und Ensslin. Während ihrer Haft wurden sie unter Isolationsbedingungen gehalten, was internationale Kritik und Diskussionen über Menschenrechte der Häftlinge auslöste. Ulrike Meinhof wurde 1976 erhängt in ihrer Zelle aufgefunden – offiziell Selbstmord. Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe starben im Oktober 1977 unter mysteriösen Umständen im Stammheimer Gefängnis, bekannt als „Todesnacht von Stammheim